Spielstätten

Kunstmuseum | Ahlen

01_kunstmuseumahlenSeit sei­ner Gründung 1993 zeigt das Kunstmuseum Ahlen Werke der Klassischen Moderne und der zeit­ge­nös­si­schen Kunst in jähr­li­ch bis zu fünf Wechselausstellungen. Es prä­sen­tiert si­ch in ei­nem ein­zig­ar­ti­gen Gebäude-Ensemble drei­er Architektur-Epochen, das in sei­ner Verbindung von Alt und Neu die Programmatik des Museums wi­der­spie­gelt. Zum 20jährigen Bestehen hat das Kunstmuseum Ahlen im Rahmen des Kulturprojektes HELLWEG – ein LICHTWEG ei­ne spek­ta­ku­lä­re orts­spe­zi­fi­sche Lichtkunstinstallation des is­län­di­schen Künstlers Egill Björnsson ein­ge­rich­tet. Die Video-Projektion auf das Dach des Kunstmuseums läuft täg­li­ch mit Einbruch der Dunkelheit für ei­ni­ge Stunden und ist ei­ne der ers­ten per­ma­nen­ten Video-Projektion im Außenraum über­haupt.

 

 

Altes Rathaus | Arnsberg

02_altesrathausarnsbergDas Alte Rathaus be­fin­det si­ch am Alten Markt mit Glockenturm und Maximilianbrunnen, hier schlägt Arnsbergs his­to­ri­sches Herz. Nach dem gro­ßen Stadtbrand von 1709 wur­de das heu­ti­ge Gebäude an der Stelle des Vorgängerbaus er­rich­tet. Daran be­tei­lig­ten si­ch die Landstände mit 1057 Talern. Es han­delt si­ch um ei­nen schlich­ten Massivbau, der ge­kenn­zeich­net ist von ei­ner ein­fa­chen und kla­ren Linienführung. Das Hauptportal wur­de 1840 in klas­si­zis­ti­scher Manier er­neu­ert. Das Alte Rathaus be­her­bergt den Rittersaal und den Bürgersaal und ge­hört zu den schöns­ten und be­deu­tends­ten Gebäuden der Arnsberger Altstadt.

 

                                                                                   


Galerie ,,soh­le 1“ | Bergkamen

03_galeriesohle1Mit der Galerie ,,soh­le 1“ be­sitzt Bergkamen die äl­tes­te kom­mu­na­le Galerie der Bundesrepublik. Die Galerie wur­de 1970 im Keller ei­nes ehe­ma­li­gen Zechenhauses in Bergkamen-Mitte er­öff­net. Es ent­stand ein Ort, an dem si­ch ein zu­meist kunst­fer­nes Publikum über die Kunst der Gegenwart in­for­mie­ren und si­ch oft­mals an ihr rei­ben konn­te. Die durch­weg ho­he Qualität von über 300 Ausstellungen seit ih­rer Gründung mach­te ,, soh­le 1“ in der deut­schen Kunstlandschaft zu ei­ner erst­klas­si­gen Adresse und Bergkamen zu ei­nem wich­ti­gen Kunstort. So ent­stand im Laufe der Jahre ei­ne Kunstszene, de­ren Vertreter weit­hin auf si­ch auf­merk­sam mach­ten. Heute ist die Galerie ,,soh­le 1“ mit dem Bergkamener Stadtmuseum in ei­nem ehe­ma­li­gen Verwaltungsgebäude in Bergkamen-Oberaden be­hei­ma­tet, wo­bei sie ih­rem Ziel, zeit­ge­nös­si­sche Kunst an ein mög­lichst brei­tes Publikum zu ver­mit­teln, bis heu­te treu ge­blie­ben ist.

 

 

Schlosstheater | Cappenberg 

04_schosscappenbergAuf ei­ner Anhöhe hoch über der Lippeniederung ge­le­gen zählt Schloss Cappenberg zu den be­deu­tends­ten Beispielen west­fä­li­scher Klosterbaukunst des Barock. Mögen ei­ni­ge der his­to­ri­schen Eckdaten von Cappenberg auch no­ch un­ge­klärt sein, deu­tet doch Vieles dar­auf hin, dass die mäch­ti­ge Dreiflügelanlage zu den äl­tes­ten und be­rühm­tes­ten west­fä­li­schen Adelsburgen ge­hör­te, de­ren Wurzeln bis in die Karolingische Epoche zu­rück­reich­ten. Nach fast 700-jährigem Bestehen wur­de das Stift 1803 auf­ge­löst und 1816 von dem ehe­ma­li­gen preu­ßi­schen Staatsminister Freiherr vom und zum Stein er­wor­ben, der der Anlage nach zahl­rei­chen Umbau- und Instandsetzungsmaßnahmen ih­re heu­ti­ge Gestalt gab.

 

 

Atlas | Dortmund-Wickede

05_atlasDie Atlas-Schuhfabrik ge­hört zu den füh­ren­den Herstellern von Sicherheitsschuhen in Europa. Am mo­der­nen Produktionsstandort in Dortmund wer­den jähr­li­ch 2,1 Mio Paar Sicherheitsschuhe ge­fer­tigt. Hier sind 1.450 Mitarbeiter be­schäf­tigt. Ein mo­der­nes Logistikzentrum si­chert den schnellst­mög­li­chen Zugriff auf al­le Produkte. Der Bestand liegt bei über 500.000 Lagerartikeln, so­dass die be­stell­ten Produkte in­ner­halb von 24 Stunden aus­ge­lie­fert wer­den kön­nen.

 

 

 

 

Museum für Kunst und Kulturgeschichte | Dortmund

06_museumfuerkunstundkulturgeschichteDas äl­tes­te Museum sei­ner Art im Ruhrgebiet prä­sen­tiert si­ch in ei­nem his­to­ri­schen Gebäude als ge­lun­ge­ne Komposition aus Kunst- und Geschichtsmuseum. Es zeigt Kulturgeschichte im Zeitraffer: von der Antike bis zum mo­der­nen Design. Auch das Museum selbst ist Geschichte – Architekturgeschichte. Der at­trak­ti­ve Art-Déco-Bau wur­de 1924 als Städtische Sparkasse er­rich­tet, in den frü­hen 80er Jahren zum Museum um­ge­baut und Ende der 90er neu struk­tu­riert.

Das im­po­san­te Gebäude im Zentrum der City, di­rekt am Hauptbahnhof, hat das Museum stil­voll auf­ge­nom­men. Seit 1883 wird ge­sam­melt – Kostbares, Seltenes, Typisches, Alltägliches. Eine wun­der­ba­re Möglichkeit, mit we­ni­gen Schritten Jahrhunderte zu durch­schrei­ten.

 

 



Orchesterzentrum NRW | Dortmund

07_orchesterzentrumnrwDas Orchesterzentrum NRW in Dortmund ist ei­ne ge­mein­sa­me Einrichtung der vier staat­li­chen Musikhochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen (Detmold, Düsseldorf, Essen und Köln) und eu­ro­pa­weit die er­s­te hoch­schul­über­grei­fen­de Ausbildungsstätte für künf­ti­ge Orchestermusiker. Um ei­ne en­ge Anbindung an die Orchesterszene zu schaf­fen, un­ter­rich­ten hier stän­dig wech­seln­de Konzertmeister, Stimmführer und Solospieler aus deut­schen und eu­ro­päi­schen Orchestern. Außerdem wer­den die Studierenden re­gel­mä­ßig in Orchesterprojekte ein­ge­bun­den. Seit 2009 ist das Orchesterzentrum NRW in ei­nem ei­gens er­rich­te­ten Gebäude in der Dortmunder Innenstadt  in un­mit­tel­ba­rer Nachbarschaft zum Konzerthaus Dortmund be­hei­ma­tet. Das Gebäude ver­fügt nicht nur über akus­ti­sch her­vor­ra­gen­de Unterrichts- und Übe-Räume, son­dern auch über ei­nen Kammermusiksaal mit 354 Plätzen.

 

 



Rittergut Störmede | Geseke

09_rittergutstoermedeDas Rittergut Störmede in Geseke blickt auf ei­ne er­eig­nis­rei­che Geschichte zu­rück. Bereits 826 wur­de das Schloss ur­kund­li­ch er­wähnt und geht mög­li­cher­wei­se auf ei­ne früh­mit­tel­al­ter­li­che Turmhügelburg zu­rück. Die Burg am Hellweg er­schien den Kölner Erzbischöfen, die ins­be­son­de­re um Soest ei­nen Herrschaftsschwerpunkt in Westfalen hat­ten, so be­deu­tend, dass sie zu­min­dest Teile da­von er­war­ben. Nach ei­ner Zerstörung der Burg im Jahr 1233 wur­de das Rittergut vom Ahnherrn der Edelherrn zu Störmede neu er­baut, Brände und Zerfall ver­wan­del­ten das Erscheinungsbild je­doch im wei­te­ren Zeitverlauf. Seit 2010 be­fin­det si­ch das Areal in Privatbesitz und nach dem jüngs­ten Wiederaufbau ver­eint die al­te Burganlage Geschichte und Moderne in be­son­de­rer Weise. Das im gro­ßen, weiß ge­tünch­ten Gewölbekeller mo­dern ein­ge­rich­te­te Restaurant bie­tet ein re­gio­nal ein­zig­ar­ti­ges Ambiente für ku­li­na­ri­sche Genüsse. Für mu­si­ka­li­sche Ereignisse bie­tet der Kuppelsaal ei­ne au­ßer­or­dent­li­che Atmosphäre und ei­ne ex­zel­len­te Akustik.

 

 


Haus Füchten | Ense

08_hausfuechtenVor den Toren Neheims in der Gemeinde Ense liegt das präch­ti­ge Schloss Haus Füchten di­rekt an der Ruhr. 2010 hat der Celloherbst hier das er­s­te Konzert nach der um­fang­rei­chen Renovierung durch­ge­führt und ist seit­dem im­mer wie­der gern zu Gast. Die Atmosphäre die­ses Ortes ist für Musiker und Zuhörer glei­cher­ma­ßen in­spi­rie­rend. Das auf ei­ner Anhöhe im Ruhrtal ge­le­ge­ne ehe­ma­li­ge Gut Haus Füchten wird im Jahre 1298 erst­mals er­wähnt und zu die­ser Zeit von dem Ritter Goswin von Soest, aus dem Geschlecht der Soester Schultheissen, be­lehnt. In den dar­auf fol­gen­den Jahrhunderten wech­seln die Besitzer von Füchten, acht Generationen sind es: die Nachkommen der Familie Wolf von Lüdinghausen, spä­ter die Eheleute von Droste- Erwitte / von Nienhausen, de­ren Wappen am Hauptportal und na­he­zu an al­len Kaminstürzen im Haus wie­der­zu­fin­den ist. 1834 kauft der Werler Erbsälzer Joseph Christian Anton Caspar von Mellin das Gut, stirbt je­doch schon drei Jahre da­na­ch und ver­fügt, dass sein ge­sam­tes Vermögen zu wohl­tä­ti­gen Zwecken ver­wen­det wer­den soll. Die „von Mellin´sche Stiftung“ ent­steht und Haus Füchten wird zu ei­ner Ackerbauschule für „ar­me Knaben“ und „Waisen“ um­funk­tio­niert. Danach dient das Herrenhaus als Rehabilitationszentrum für dro­gen­ab­hän­gi­ge Jugendliche. Vor 25 Jahren er­wirbt Manfred Green den ehe­ma­li­gen Adelssitz, der si­ch in ei­nem rui­nen­haf­ten Zustand be­fin­det und re­no­viert das Gut auf ei­ge­ne Kosten in sei­ner Freizeit. Nun ist Haus Füchten zu ei­nem Juwel ge­wor­den und er­strahlt im neu­en Glanz. Man fühlt si­ch zu­rück­ver­setzt in ei­ne ver­gan­ge­ne Zeit, in der die präch­ti­gen Kamine und Herdfeuer die Gemächer des Adels be­feu­er­ten und rau­schen­de Feste im üp­pig ver­zier­ten Barocksaal ge­fei­ert wur­den. Dieser Saal ist das Prunkstück des Gebäudes und wur­de in den ver­gan­ge­nen Jahren mehr­fach für kul­tu­rel­le Veranstaltungen ge­nutzt. Besonders her­vor­zu­he­ben sind die Stuckarbeiten. In den Verzierungen der Decke er­blickt man zwi­schen Blumengirlanden die Götter des Olymps und über den vier Türen des Saals sind die vier Elemente „Erde“, „Luft“, „Feuer“ und „Wasser“ in Form von Szenen aus der an­ti­ken Mythologie dar­ge­stellt. Auch Dantes „Göttliche Komödie“ wird in ba­ro­cken Stuckarbeiten über ei­nem der zahl­rei­chen Kamine zi­tiert.

 


Emil Schumacher Museum | Hagen 

10_esmhagenDas Emil Schumacher Museum in Hagen ist dem Lebenswerk des Malers Emil Schumacher ge­wid­met, ei­nem der be­deu­tends­ten Vertreter ex­pres­si­ver Malerei in der zwei­ten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Mit sei­nem Ausstellungsprogramm prä­sen­tiert das Museum den Künstler Emil Schumacher im Zusammenhang mit par­al­le­len in­ter­na­tio­na­len Entwicklungen der Kunst und sei­nem zeit­li­chen Umfeld.

Sonderausstellungen be­deu­ten­der Maler von Emil Nolde bis Henri Toulouse-Lautrec oder Karel Appel er­gän­zen das Ausstellungsprogramm.

Ein viel­fäl­ti­ges Rahmenprogramm mit Vorträgen, Lesungen, Workshops und Kino so­wie Konzerten von Klassik über Jazz bis Weltmusik schafft ei­ne le­ben­di­ge Verbindung mit der Stadtgesellschaft.

 

 


Städtische Musikschule | Hamm

11_musikschulehammDie Städtische Musikschule Hamm wur­de am 1. Februar 1940 ge­grün­det und ist da­mit ei­ne der äl­tes­ten Musikschulen Deutschlands. Mit mehr als 4000 Schülern und fast 100 Lehrkräften ge­hört sie zu­dem zu den größ­ten Musikschulen der Bundesrepublik. In der Entwicklung der deut­schen Musikschullandschaft hat die Städtische Musikschule Hamm im­mer wie­der ei­ne Vorbildfunktion über­nom­men. Für die Stadt Hamm ist die Städtische Musikschule von grund­le­gen­der kul­tu­rel­ler Bedeutung. Die fort­ge­schrit­te­ne­ren der et­wa 40 Ensembles wer­den von der Stadt Hamm im­mer wie­der in of­fi­zi­el­le Veranstaltungen ein­ge­bun­den und ent­fal­ten teil­wei­se weit über die Stadtgrenzen hin­aus ih­re mu­si­ka­li­sche Wirksamkeit. Der Neubau des Musikschulgebäudes Anfang der 70er Jahre war der er­s­te Musikschulneubau in ei­ner Mittelstadt. 2012 wur­de das Gebäude der Musikschule zu ei­nem drei­stö­cki­gen Komplex mit gro­ßer Probenbühne aus­ge­baut.

 

 



Haus Opherdicke | Holzwickede

12_hausopherdickeHaus Opherdicke ist ein Wasserschloss und ehe­ma­li­ges Rittergut im Holzwickeder Ortsteil Opherdicke und zählt zu den her­aus­ra­gends­ten Baudenkmälern der Region. Erste Erwähnung fin­det das Gut im Jahre 1176. Von 1683 bis 1687 wur­de die al­te Wasserburg um­ge­baut und er­hielt ih­re heu­ti­ge Gestalt. Im 18. und 19. Jahrhundert ent­stan­den die Wirtschafts- und Nebengebäude, die no­ch heu­te in un­ver­än­der­ter Form den Innenhof be­gren­zen.
Der Schlosspark wur­de in Form ei­nes eng­li­schen Gartens ge­stal­tet.
Der wun­der­schö­ne Spiegelsaal von Haus Opherdicke ist der per­fek­te Ort, um er­le­se­ne Kammerkonzerte zu ge­nie­ßen.

 

 



Kirche am Markt | Holzwickede 

13_evkircheholzwickedeDie Bauernschaften der heu­ti­gen Gemeinde Holzwickede ge­hör­ten jahr­hun­der­te­lang zum Kirchspiel Opherdicke und die Gemeindemitglieder muss­ten den lan­gen und be­schwer­li­chen Weg zur al­ten Opherdicker Kirche zu­rück­le­gen.

Im Zuge der Industrialisierung ver­la­ger­te si­ch der Gemeindeschwerpunkt nach Holzwickede, wo 1892 ein Kirchbauverein ge­grün­det wur­de. 1905 konn­te der Grundstein für die neue Kirche ge­legt wer­den.

Noch wäh­rend der Bauzeit wur­de die Evangelische Kirchengemeinde Holzwickede 1906 aus der Muttergemeinde Opherdicke aus­ge­pfarrt und selbst­stän­dig. 1907 wur­de die Kirche, die über­wie­gend von Holzwickeder Handwerkern er­baut wur­de, ge­weiht.

 

 


Autohaus Muermann | Kamen

14_autohausmuermann1949 wur­de das Unternehmen Autobetriebe Werner Muermann ge­grün­det, des­sen Hauptgeschäft da­mals no­ch die Spedition war, es exis­tier­te aber auch schon ei­ne Autovermietung. 1982 wur­de ein Ingenieursbüro für Fahrzeugtechnik von Manfred Muermann ge­grün­det, gleich­zei­tig voll­zog si­ch der Aufbau ei­nes Autohauses für die Marke Toyota, dem 1986 die Übernahme ei­nes be­nach­bar­ten Audi-Betriebs folg­te.

Im Jahr 2000 wird das Autohaus Muermann Gruppenhändler für die Gebiete Unna, Werl und Soest.

2006 er­folgt schließ­li­ch der Neubau der Autohaus-Filiale in Kamen, in der in die­sem Jahr ei­nes der Celloherbst-Konzerte statt­fin­det.

 

 



Konzertaula | Kamen

15_konzertaulakamenDuke Ellington, Fats Domino, Hildegard Knef und Justus Frantz – das sind nur ei­ni­ge der pro­mi­nen­ten Musiker, die seit dem Ende der 60er Jahre ih­ren Weg in die Konzertaula in Kamen ge­fun­den ha­ben. Auch die Neue Philharmonie Westfalen ist hier im­mer gern zu Gast und be­schert den Besuchern wert­vol­le Konzertabende.

Mit über 860 Sitzplätzen kann die Aula als Spielstätte für Weltstars mit ih­rer Kapazität zwar nicht mit den Konzerthallen der Großstädte mit­hal­ten, doch ih­re akus­ti­schen Qualitäten, ihr Komfort und ihr Charme konn­ten und kön­nen si­ch se­hen las­sen – wo­von si­ch nicht nur die Kamener, son­dern auch Besucher von jen­seits der Stadtgrenzen re­gel­mä­ßig ger­ne über­zeu­gen.

 

 



Musikhochschule | Münster

16_musikhochschulemuensterDie Musikhochschule Münster ver­eint das Beste: Bildung auf höchs­tem Niveau,  in­di­vi­du­ell und in fa­mi­liä­rer Atmosphäre, das Studieren in ei­ner le­ben­di­gen und lie­bens­wer­ten Stadt und das in­ter­na­tio­na­le Renommee der Westfälischen Wilhelms-Universität. Etwa 300 Studenten aus der gan­zen Welt wer­den von den 150 Lehrenden un­ter­rich­tet, be­glei­tet und ge­för­dert. Studierende und Lehrende ver­ste­hen si­ch als ak­ti­ver und we­sent­li­cher Teil der Stadtkultur Münsters. Kooperationen mit dem Sinfonieorchester und Theater der Stadt Münster, der Westfälischen Schule für Musik, den Musikschulen Westfalens und an­de­ren Institutionen der Region zeu­gen da­von bei­spiel­haft. Im Herzen der Stadt und di­rekt an der Promenade ge­le­gen bie­tet die Musikhochschule ei­ne an­ge­neh­me und in­spi­rie­ren­de Atmosphäre zum krea­ti­ven Arbeiten.

 

 



Kreuzkirche | Schalksmühle

17_kreuzkircheschalksmuehleInmitten des Schalksmühler Siedlungsgebietes Löh-Mathagen steht die Kreuzkirche Schalksmühle, von der man ei­nen herr­li­chen Ausblick zu den Bergen und Tälern des Sauerlandes ge­nie­ßen kann.

Das mo­der­ne Kirchengebäude wur­de 1967 ein­ge­weiht und bie­tet ei­ne her­vor­ra­gen­de Akustik. Die 12 Hellweger Cellisten sind hier seit 2006 re­gel­mä­ßig ger­ne zu Gast. 

 

 

 

Haus Villigst | Schwerte

18_hausvilligstschwerteWenn man durch die gro­ße Toreinfahrt den Innenhof von Haus Villigst be­tritt, spürt man die be­son­de­re Geschichte die­ses Ortes. Ursprünglich be­fand si­ch hier ein Rittergut, das erst­mals 1170 ur­kund­li­ch er­wähnt wur­de, spä­ter war das Gebäude über Jahrhunderte im Besitz der Herren von Elverfeldt. Ludwig Gisbert von Elverfeldt ließ das heu­ti­ge Haus Villigst 1819 nach Plänen des Architekten Engelbert Kleinhanz im klas­si­zis­ti­schen Stil er­rich­ten. Seit 1948 hat die Ev. Kirche von Westfalen Haus Villigst in Erbpacht über­nom­men. Heute ist Haus Villigst die zen­tra­le Bildungs- und Begegnungsstätte der Ev. Kirche in Westfalen.

 

 

St. Petri | Soest 

19_stpetrisoestSt. Petri – lo­kal auch Alde Kerk ge­nannt – ist die äl­tes­te Pfarrkirche von Soest und ei­ne der äl­tes­ten Kirchengründungen in Westfalen über­haupt. Bereits Ende des 8. Jahrhunderts wur­de hier ein Kirchenbau er­rich­tet. Die heu­ti­ge Kirche wur­de 1150 ge­weiht. Ihr ur­sprüng­li­cher Charakter als drei­schif­fi­ge ro­ma­ni­sche Basilika ist in­nen wie au­ßen deut­li­ch er­kenn­bar. Die Orgel auf der Westempore wur­de 2006 von der Freiburger Orgelbaufirma Hartwig Späth er­baut. Sie er­setz­te die vor­ma­li­ge Steinmeyer-Orgel, die von St. Sebaldus in Nürnberg über­nom­men wor­den war.

 

 

 

St. Pauli | Soest 

20_stpaulisoestDie go­ti­sche, drei­jochi­ge Hallenkirche St. Pauli prägt mit ih­rem mäch­ti­gen Turm das süd­west­li­che Stadtbild von Soest. Eine St. Pauli Kirche wur­de 1229 erst­mals er­wähnt und um 1350 be­gann der Umbau zur heu­ti­gen go­ti­schen Kirche. Die Buntglasfenster im Vorchor stam­men aus der Zeit um 1300, sie zäh­len zu den äl­tes­ten er­hal­te­nen Glasfenstern der Stadt. Die Orgel der Paulikirche ist ei­ne Walcker-Orgel von 1895, die in dem his­to­ri­schen ba­ro­cken Orgelgebäude der Vorgängerorgel von 1675 er­baut wor­den ist. St. Petri ist die Hauptkirche der evan­ge­li­schen St-Petri-Pauli-Kirchengemeinde in Soest.

 

 

 

Erich Göpfert Stadthalle | Unna

21_stadthalleunnaKultur und Freizeit wer­den in der Kreisstadt Unna groß­ge­schrie­ben. Ob Kabarett, Theater, Konzert oder Musical, fast je­de Veranstaltung kann in der mul­ti­funk­tio­na­len Erich Göpfert Stadthalle durch­ge­führt wer­den. Der gro­ße Saal im Obergeschoss bie­tet aus­rei­chend Platz für gro­ße Veranstaltungen und Feiern. Er ver­fügt über ei­ne Galerie, die rund um den Saal führt und ei­nen um­fas­sen­den Überblick bie­tet. Gerade auch Konzerte wer­den im gro­ßen Saal zu mu­si­ka­li­schen Ereignissen der be­son­de­ren Art.

 

 

 

 

Ev. Krankenhaus – Kapelle | Unna

22_evkkhunna„Von gu­ten Mächten wun­der­bar ge­bor­gen, er­war­ten wir ge­trost, was kom­men mag. Gott ist mit uns, am Abend und am Morgen, und ganz ge­wiss an je­dem neu­en Tag.“ Dieser Vers von Dietrich Bonhoeffer ist in der Kapelle des Evangelischen Krankenhauses in Unna zu le­sen, die nicht nur für die Patienten und Angehörigen ein Platz der Ruhe, Andacht und Zuflucht sein soll, son­dern auch ein stim­mungs­vol­ler Ort ist für Konzerte in klei­nem Rahmen und be­sinn­li­cher Atmosphäre. Zu die­ser Atmosphäre tra­gen we­sent­li­ch die 1967 von Wilhelm Buschulte ge­stal­te­ten Kirchenfenster in der Kapelle bei. Buschulte (1923 – 2013) ge­hör­te zu den be­deu­tends­ten Unnaer Künstlern. Seine Kunst am Kirchenfenster ist nicht nur in sei­ner Heimatstadt, son­dern eu­ro­pa­weit be­kannt. Tief ver­wur­zelt im Glauben fand Wilhelm Buschulte in re­li­giö­sen Themen das Hauptmotiv sei­ner Glaskunst.

 

 

Gelsenwasser | Unna

23_gelsenwasserDie Gelsenwasser AG ist über 125 Jahre alt. Die Wurzeln des Unternehmens lie­gen im Wasser und im Ruhrgebiet. Mit der Industrialisierung wird das Ruhrgebiet zum ,,Kohlenpott“ – Bergbau und die Menschen be­nö­ti­gen ab 1820 im­mer mehr Wasser. Damit be­ginnt die Gelsenwasser-Geschichte.

Heute ist die Gelsenwasser AG au­ßer­dem im Gas- und Strommarkt so­wie in der Abwasserentsorgung ak­tiv und en­ga­giert si­ch im Umweltmanagement.

Die Gelsenwasser AG in Unna stellt als ei­ner der Kulturpartner im­mer ger­ne ih­re Räumlichkeiten für Konzerte des Celloherbstes zur Verfügung.

 

 

Internationales Lichtkunstzentrum | Unna

24_lichtkunstunnaDas Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna ist das welt­weit er­s­te und ein­zi­ge Museum, das si­ch aus­schließ­li­ch der Lichtkunst wid­met. 2001 im rie­si­gen Gewölbekeller der ehe­ma­li­gen Lindenbrauerei Unna er­öff­net, fin­det die Lichtkunst hier ei­ne Präsentationsfläche, wie sie fas­zi­nie­ren­der und wir­kungs­vol­ler nicht sein könn­te. Weithin sicht­bar durch den 52 Meter in den Himmel ra­gen­den Schornstein mit sei­ner il­lu­mi­nier­ten Fibonacci-Reihe bie­tet si­ch die­ser zeit­ge­nös­si­schen Kunstform – ge­ar­bei­tet wird mit Licht, Reflexion, Schatten, Bewegung und Wasser – tief un­ter der Erde ei­ne Fläche von ins­ge­samt 2.400 Quadratmetern. Das Lichtkunstzentrum ist we­sent­li­cher Ankerpunkt des Kulturprojektes HELLWEG – ein LICHTWEG, das ei­ne ein­zig­ar­ti­ge öf­fent­li­che Plattform schafft für die Lichtkunst in der Hellweg-Region bzw. in Nordrhein-Westfalen.

 

 

Lindenbrauerei | Unna

25_lindenbrauereiDie Lindenbrauerei ist ei­ne ehe­ma­li­ge Braustätte, hier wur­den bis 1979 die über die Grenzen von Unna hin­aus be­kann­ten Linden-Biere ge­braut. Das ehe­ma­li­ge Sudhaus, das Kesselhaus und das Schalandergebäude aus der Zeit der Jahrhundertwende so­wie der Schornstein aus dem Jahre 1936 ste­hen un­ter Denkmalschutz. Heute ist die Lindenbrauerei so­zio­kul­tu­rel­les Zentrum mit ver­schie­de­nen Veranstaltungsstätten für Konzerte, Kabarett und Ausstellungen. Seit 2002 wird in der Lindenbrauerei auch wie­der Bier ge­braut, das aus­schließ­li­ch über die haus­ei­ge­ne Gastronomie im Schalander aus­ge­schenkt wird. Die Lindenbrauerei ist Teil der Route der Industriekultur und be­her­bergt seit 2001 das Zentrum für Internationale Lichtkunst.

 

 

Nicolaihaus | Unna 

26_nicolaihausMit sei­nen wind­schie­fen Wänden und Fenstern wirkt das Nicolaihaus in der Altstadt von Unna, als wür­de es un­ter sei­ner ei­ge­nen Last zu­sam­men­bre­chen. Dabei steht das klei­ne Fachwerkhaus – trotz Wind und Wetter – schon seit fast 300 Jahren an die­ser Stelle. Sein Name stammt vom lu­the­ri­schen Theologen und Kirchenlieddichter Philipp Nicolai, der wäh­rend der Pestseuche von 1596 zum Stadtprediger von Unna be­ru­fen wur­de.

Das Gebäude be­fin­det si­ch heu­te in der Obhut der Sybil-Westendorp-Stiftung und be­her­bergt zu­dem die Internationale Komponistinnen-Bibliothek.

 

 

 

Nirotec | Unna

27_nirotecNichts läuft oh­ne Rohre – und oh­ne die rich­ti­gen Verbindungen im Leben. Die Firma Nirotec wur­de 1988 als Handelshaus für Rohrbogen, Fittings und Flansche ge­grün­det, hat aber heu­te den Wandel vom Handelshaus zum Entwicklungs- und Produktionspartner voll­zo­gen. Konstruktion, Massivumformung, Härtung und me­cha­ni­sche Bearbeitung wer­den am Standort Unna durch­ge­führt.

Ein er­fah­re­nes Team aus Technikern, Ingenieuren und Konstrukteuren  sorgt für ei­nen rei­bungs­lo­sen Ablauf in der Fertigung. Hier ver­ei­nigt si­ch lang­jäh­ri­ge prak­ti­sche Erfahrung mit der be­re­chen­ba­ren Theorie der Ingenieurskunst. Als Partner vom Celloherbst am Hellweg ist Nirotec im­mer ger­ne Gastgeber für Konzerte rund ums Cello.

 

 

St. Martin | Unna 

28_stmartinunnaDie jun­ge Pfarrkirche St. Martin in Unna hat wie so vie­le Kirchen ei­ne ,,Vorkirche“. Es han­delt si­ch um die al­te Holzkapelle der bel­gi­schen Besatzungsmacht, die nach Übernahme durch die 1958 neu ge­grün­de­te Bundeswehr in die Obhut der ka­tho­li­schen Militärseelsorge kam. Seit 1960 hiel­ten hier die Militärpfarrer re­gel­mä­ßig Gottesdienste ab, zu de­nen auch Zivilpersonen zu­ge­las­sen wa­ren, was die­se ger­ne und im Laufe der Zeit im­mer mehr nutz­ten, so dass der Bau ei­ner neu­en Kirche nö­tig wur­de. Diese konn­te im November 1968 ge­weiht wer­den. Das Äußere der Kirche wird durch Klinkersteine und Sichtbeton be­stimmt, wäh­rend der zu­nächst schmuck­los wir­ken­de Innenraum durch ein wei­ßes, gra­fi­sch ver­zier­tes Lichtband Helligkeit er­fährt. Ein in hel­len Pastellfarben ge­mal­ter Fries auf Seiten der Orgelempore lässt den Raum ein­la­dend und freund­li­ch wir­ken.

 

 

Vincentin | Welver 

29_vincentinwelver„Kirchwelver – das ist Welvers Wohnzimmer, aber no­ch mit Terrasse und Garten gleich da­bei.“ So be­schrei­ben die Bewohner von Welvers Ortsteil Kirchwelver ihr Dorf. Und am Vorzeigeplatz von Kirchwelver, am Kirchplatz, be­fin­det si­ch in der ehe­ma­li­gen Gaststätte Schulte ,, Vincentin cul­tu­re“, das Kulturhaus. Hier fin­den wech­seln­de Ausstellungen und Konzerte statt.

Vincentin cul­tu­re ist ein Ort mit bes­ten Bedingungen für un­ge­wöhn­li­che und span­nen­de Konzerte in ei­nem klei­nen und be­son­de­ren Rahmen.

 

 

Altes Rathaus | Werne

30_altesrathauswerneDas Rathaus – zwi­schen 1512 und 1514 er­baut – ge­hört zur äl­tes­ten stei­ner­nen Bausubstanz der Stadt Werne. Das Bürgertum von Werne, in Zünften or­ga­ni­siert, de­mons­trier­te durch die­ses Bauwerk Macht und Wohlstand. Die go­ti­schen Laubengänge im Erdgeschoss dien­ten als Warteraum, Stätte für öf­fent­li­che Bekanntmachungen, Pranger, Ratswaage und Wachstube. Kernstück des Gebäudes war der Ratssitzungssaal im Obergeschoss, der heu­ti­ge Bürgersaal. Das Alte Rathaus ist ein be­son­ders schö­nes Beispiel für ein spät­mit­tel­al­ter­li­ches müns­ter­län­di­sches Kleinstadtrathaus.

 

 



St. Antonius | Wickede (Ruhr)

31_stantoniuswickedeDie ka­tho­li­sche Pfarrgemeinde St. Antonius in Wickede (Ruhr) ist ei­ne Tochtergemeinde der St.- Agnes-Pfarrei in Bausenhagen. Der Grundstein der heu­ti­gen Kirche wur­de 1861 ge­legt und der Bau am 1.12.1862 voll­endet. Es han­del­te si­ch um ei­ne im ro­ma­ni­schen Baustil ge­hal­te­ne, drei­schif­fi­ge Kirche mit fla­chen Holzdecken, wel­che auf­grund der ste­tig wach­sen­den Kirchengemeinde 1891 durch den Anbau ei­ner Sakristei und 1939 durch ei­ne Verbreiterung der Seitenschiffe er­wei­tert wur­de. In den 60er Jahren schließ­li­ch wur­den die die Sicht in der Kirche be­hin­dern­den Säulen und Pfeiler durch Stahlpfeiler er­setzt und die Kirchenfenster er­neu­ert.