Schwerpunkte

Schwerpunkt Beethoven

Beethoven-Zyklus

Am Anfang stand ei­ne wun­der­ba­re Idee von Felicitas Stephan, der künst­le­ri­schen Leiterin un­se­res Festivals:

zum 7. Celloherbst am Hellweg 2016 das ge­sam­te Werk für Violoncello und Klavier von Ludwig van Beethoven in 7 Konzerten von 7 Cellistinnen und Cellisten aus der gan­zen Welt in den schöns­ten und in­ter­es­san­tes­ten Spielstätten der Hellweg-Region zur Aufführung zu brin­gen.

beethovenDiese Idee wird nun Wirklichkeit. Freuen Sie si­ch auf die fünf Sonaten für Klavier und Violoncello und die drei Variationswerke, die Beethoven für Cello und Klavier ge­schrie­ben hat so­wie auf die sel­ten ge­spiel­te 6. Beethoven-Sonate für Horn in ih­rer ori­gi­na­len Fassung! Mit den fünf Sonaten von Ludwig van Beethoven trat das Violoncello aus sei­nem „Schattendasein“ als Generalbassinstrument her­aus. Cello und Klavier mu­si­zie­ren hier als gleich­be­rech­tig­te Partner, was in der zwei­ten Hälfte des 18. Jahrhunderts kei­nes­falls die Regel war. Beethoven selbst sprach von ,,ei­nem neu­en Weg“ und nutz­te die ein­ma­li­ge Chance, ei­ne kam­mer­mu­si­ka­li­sche Gattung für Klavier und Violoncello neu zu be­grün­den. Interpretiert wer­den die­se Werke von Musikerinnen und Musikern aus Frankreich, Italien, England, Rumänien, Brasilien, Japan, Russland und Deutschland.

Die Konzerte füh­ren Sie an un­se­re ein­drucks­volls­ten Spielstätten ent­lang der Ruhr, wie zum Beispiel Haus Füchten in Ense, das Wasserschloss Opherdicke oder das Rittergut Störmede in Geseke, aber auch in die his­to­ri­schen Rathäuser von Arnsberg und Werne so­wie in die Galerie „soh­le 1“ in Bergkamen. Genießen Sie die­se mu­si­ka­li­sche Reise durch un­se­re Region, im­mer be­glei­tet von der Kammermusik Ludwig van Beethovens!

 

Schwerpunkt Frankreich

Vive la France

Frankreich – da denkt man an savoir-vivre und die welt­be­rühm­ten Chansons ei­nes Jacques Brel und ei­ner Edith Piaf, man denkt an die wun­der­ba­ren Gemälde der fran­zö­si­schen Impressionisten, aber auch an die Darstellungen aus der Pariser Halbwelt ei­nes Toulouse-Lautrec, nicht zu ver­ges­sen die Musik von Claude Debussy, Gabriel Fauré oder auch Camille Saint-Saëns, um nur ei­ni­ge der be­rühm­ten fran­zö­si­schen Komponisten aus der Zeit des Impressionismus und des Fin du siè­cle zu nen­nen.

franceWenn der Celloherbst am Hellweg Frankreich als zwei­tes Schwerpunkt-Thema wählt, kann man auf die un­ter­schied­lichs­ten Konzerte ge­spannt sein. Da sind na­tür­li­ch die 12 Hellweger Cellisten, die si­ch in die­sem Jahr ei­ne mu­si­ka­li­sche Reise durch Paris, durch die Stadt der Liebe vor­ge­nom­men ha­ben. Der zeit­li­che Rahmen spannt si­ch da­bei von der ba­ro­cken fran­zö­si­schen Sonate ei­nes Joseph Bodin de Boismortier über Debussy, Fauré und Ravel bis hin zu den Chansons des Spatzes von Paris, Edith Piaf. Das Ensemble Café de Paris hat si­ch an­läss­li­ch des dies­jäh­ri­gen Celloherbstes neu ge­grün­det und zau­bert durch sei­ne Besetzung mit Akkordeon, Cello, Gitarre und Kontrabass ein zu­tief­st fran­zö­si­sches Klanggerüst. Gemeinsam mit dem be­kann­ten Chansonnier Jean-Claude Séférian las­sen die Musiker Sie ein­tau­chen in die Welt des „Swinging Paris“ der ver­rück­ten 20er Jahre. Erleben Sie lei­den­schaft­li­che Abende wie da­mals bei den be­rühm­ten „Bals Musettes“ in den Bars und Nachtlokalen zwi­schen Montmartre und Saint-Germain-des-Près! Als ein wei­te­rer Höhepunkt darf auch der Auftritt des fran­zö­si­schen Comedy-Duos „Duel Opus 2“ gel­ten, „den man nicht nä­her be­schrei­ben kann, son­dern ein­fach er­le­ben muss“, so Intendant Uli Bär. Freuen kann man si­ch au­ßer­dem auf den Karneval der Tiere so­wie das 1. Cellokonzert von Camille Saint-Saëns, wie si­ch auch in den Programmen des Beethoven-Zyklus im­mer wie­der Bezüge zu Frankreich fin­den las­sen, ganz nach dem Motto Vive la France!