K08 – „ViolinCello“ & der singende Cellist

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K 08: Sonntag, 9.10.2016 | 17.00 Uhr | Rittersaal | Altes Rathaus | Arnsberg
Beethoven II
„ViolinCello“ & der sin­gen­de Cellist
Emil Rovner (Violoncello) & Alla Ivanzhina (Klavier)

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k08

Altes Rathaus | Alter Markt 19 | 59821 Arnsberg
Karten: 16,50 €, erm. 8,80 €
VVK: Stadtbüro Arnsberg, E-Mail : stadtbuero@arnsberg.de, Tel.: (02932) 201-1143 oder (02932) 201-0
Reservierungen: Celloherbstbüro (02303) 30 50 444
ermöglicht durch: Kulturbüro Arnsberg

Beethoven-Variationen, Schumann, Brahms, Saint-Saëns und Castelnuovo-Tedesco

CELLO UND KLAVIER IN PERFEKTEM EINKLANG
Emil Rovner war so­fort von der Idee des Celloherbstes be­geis­tert und möch­te mit sei­nem Programm die Klangfarben die­ses Festivals durch sei­ne au­ßer­ge­wöhn­li­chen Interpretationen be­rei­chern und so die Augen für Neues öff­nen.
Denn er ist zur­zeit wahr­schein­li­ch der ein­zi­ge Künstler, der par­al­lel zu sei­ner Konzerttätigkeit als Cellist auch ei­ne Konzertlaufbahn als Sänger ver­folgt. 1975 in Gorki, Russland, ge­bo­ren, de­bü­tier­te er be­reits im Alter von 10 Jahren als Solist mit dem Sinfonieorchester Gorki. Rovner stu­dier­te Violoncello so­wie Gesang und Dirigieren an den Musikhochschulen von Madrid, Basel und Berlin. Im Oktober 2007 wur­de Emil Rovner als ei­ner der jüngs­ten Professoren an die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden be­ru­fen. Emil Rovner kon­zer­tiert in Arnsberg ge­mein­sam mit der Pianistin Alla Ivanzhina. Die rus­si­sche Pianistin hat be­reits in jun­gen Jahren vie­le wich­ti­ge in­ter­na­tio­na­le Wettbewerbe ge­won­nen und hat si­ch als Partnerin in Cello- und Violinkonzerten und als Solistin ei­nen Namen ge­macht.
Neben Bearbeitungen der Violinsonaten von Schumann und Brahms für das Cello ste­hen im ers­ten Teil des Abends vor al­lem die 7 Variationen von Beethoven im Mittelpunkt. „Bei Männern, wel­che Liebe füh­len“ sind Variationen ei­nes Themas aus der Zauberflöte und zei­gen ein­drucks­voll, wie der da­mals jun­ge Beethoven die­se po­pu­lä­re Melodie auf­ge­grif­fen und neu in­ter­pre­tiert hat. Im zwei­ten Teil des Programms kann man dann die­ses Duett so­wie wei­te­re, von Emil Rovner für Gesang, Cello und Klavier ar­ran­gier­te und in die­ser Form wahr­schein­li­ch no­ch nie ge­hör­te Werke von Camille Saint-Saëns und Castelnuovo-Tedesco hö­ren.
Das Konzert ist Teil der dies­jäh­ri­gen Beethoven Reihe des Celloherbstes und prä­sen­tiert Beethovens kunst­fer­ti­ge Variationen, ge­spielt von ei­nem gran­dio­sen Cellisten und ei­ner auf­stre­ben­den Pianistin, die Spielfreude und Perfektion ga­lant in Einklang brin­gen. Es bie­tet aber auch die Gelegenheit, ei­nen Cellisten zu er­le­ben, der gleich­zei­tig Sänger ist und das Publikum re­gel­mä­ßig bei sei­nen Auftritten be­geis­tert.

Programm „ViolinCello“
Beethoven: 7 Variationen über „Bei Männern, wel­che Liebe füh­len“
Schumann: Intermezzo aus der FAE-Sonate für Violine und Klavier (be­ar­bei­tet von E. Rovner )
Brahms: Sonate Nr. 3 d-moll für Violine und Klavier (be­ar­bei­tet von E. Rovner )
Mozart:  Duett „Bei Männern, wel­che Liebe füh­len“ (ar­ran­giert für Singstimme, Cello und Klavier von E. Rovner)
Saint-Saëns: Rondo Capricioso für Violine und Klavier (be­ar­bei­tet von E. Rovner)
Saint-Saëns: Arie „Mon co­eur s´ouvre à ta voix“ aus „Samson und Dalila“ (ar­ran­giert für Cello, Gesang und Klavier von E.Rovner)
Castelnuovo-Tedesco: „Figaro Paraphrase“ über Themen aus Rossinis „Der Barbier von Sevilla“ (ar­ran­giert von E. Rovner)