K34 – Karneval der Tiere Dortmund

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K 34: Samstag, 26.11.2016 | 19.30 Uhr | Orchesterzentrum NRW | Dortmund
Vive la France
Der Karneval der Tiere
von Camille Saint-Saëns und Werke von Fauré und Schumann

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k34

Orchesterzentrum NRW | Brückstraße 47 | 44135 Dortmund
Karten: 15 €, erm. 10 €, VVK: www.hellwegticket.de, Tel.: (02921) 31101
Reservierungen: Celloherbstbüro (02303) 30 50 444
alle Einnahmen gehen zugunsten der Aidshilfe Dortmund e.V.

Solisten vie­ler Nationen, die am Orchesterzentrum in Dortmund spie­len, wer­den an die­sem Abend mit der wohl be­kann­tes­ten tie­ri­schen Lautmalerei zu hö­ren sein, dem Karneval der Tiere. Löwen, Elefanten, Schwäne, Schildkröten, Hühner, Esel, Kängurus und, und, und – das Orchester bringt die Tiere auf die mu­si­ka­li­sche Bühne. Wie ein Kuckuck ruft, kön­nen al­le nach­ma­chen. Doch wie hört si­ch ein Fisch an oder wie klingt ein hüp­fen­des Känguru?

Der Karneval der Tiere (Le car­na­val des ani­maux) ist Camille Saint-Saëns‘ wohl be­kann­tes­tes Werk. Geschrieben wur­de es 1886 für ein Hauskonzert im Freundeskreis und war vom Komponisten aus­drück­li­ch nicht zur Veröffentlichung be­stimmt. Saint-Saëns be­fürch­te­te, dass die 14 klei­nen Sätze mit meist par­odis­ti­schem Charakter und zahl­rei­chen iro­ni­schen Anspielungen auf Werke an­de­rer Komponisten sei­nem Ruf als ernst­zu­neh­men­der Künstler scha­den könn­ten. Zudem sah er die Gefahr, dass der Karneval der Tiere in der Öffentlichkeit mehr Beachtung fin­den könn­te als et­wa sei­ne Sinfonien oder Opern. Nichtsdestotrotz wur­de der Karneval der Tiere das po­pu­lärs­te Stück von Camille Saint-Saëns und er­freut si­ch im­mer no­ch gro­ßer Beliebtheit.

Der Karneval der Tiere für Kammerorchester be­steht aus 14 kur­zen Sätzen, de­nen je­weils ein pro­gram­ma­ti­scher Titel vor­an­ge­stellt ist. Die meis­ten die­ser Titel sind ei­ner be­stimm­ten Tierart ge­wid­met, wo­durch der Karneval si­ch als ei­ne Sammlung von ein­zel­nen Tierporträts prä­sen­tiert. Unmittelbar wie­der­zu­er­ken­nen sind die je­wei­li­gen Tiere in den zahl­rei­chen laut­ma­le­ri­schen Passagen, et­wa, wenn das Brüllen der Löwen, das „I-A“ der Esel oder der Ruf des Kuckucks er­klingt – ein Spaß für al­le Altersklassen.

Neben dem Karneval der Tiere wird auch das sel­ten ge­spiel­te Stück Robert Schumanns Andante und Variationen op. 46 für zwei Klaviere, zwei Violoncelli und Horn zu hö­ren sein. Bis weit ins 20. Jahrhundert hin­ein er­freu­te si­ch das Werk gro­ßer Beliebtheit und wur­de häu­fig ge­spielt. Die bei­den Klaviere kon­zer­tie­ren da­bei nur we­nig mit­ein­an­der, be­glei­ten si­ch viel­mehr ab­wech­selnd. Insofern lässt si­ch die­se Komposition kaum mit ähn­li­chen von Mozart, Clementi, Brahms oder Rachmaninow ver­glei­chen und nimmt ei­ne Sonderstellung in den Werken für zwei Klaviere ein. Abgerundet wird der Abend mit Werken von Fauré und Bruch.

Der Abend wird ge­stal­tet von den Solisten des Orchesterzentrums NRW so­wie dem Klavierduo Christine & Stephan Rahn. Die Leitung hat Stephan Rahn.

Programm

Robert Schumann: Andante und Variationen für 2 Klaviere, 2 Violoncelli und Horn op.46

Fauré: Élégie für Violoncello und Streicher

Max Bruch: Kol Nidrei für Violoncello und Streicher

Camille Saint-Saëns: Karneval der Tiere