K01 – Eröffnungskonzert: Giora Feidman & das Rastrelli Cello Quartett

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K01: Sonntag, 25.9.2016 | 18.00 Uhr | St. Martin | Unna (Eröffnungskonzert)
Cello meets Klezmer 
Giora Feidman & das Rastrelli Cello Quartett
Klangerlebnis auf Weltniveau.              

ausverkauft

k01

Kirche St. Martin | Martinstraße 32 | 59423 Unna
Karten: 30 €, erm. 15 €, VVK: i-Punkt Unna (02303) 103-777

VVK: www.hellwegticket.de, Tel.: (02921) 31101
ermöglicht durch: Kulturstiftung der Sparkasse Unna

 

„Klezmer Bridges“, so heißt das Programm, das die Klezmer-Legende Giora Feidman und das Rastrelli Cello Quartett im Eröffnungskonzert prä­sen­tie­ren.

Ein Virtuose an der Klarinette und vier Ausnahme-Cellisten in ei­nem Programm, das die Grenzen zwi­schen Klezmer, Moderne und Klassik ver­schwin­den lässt.  In dem Konzert tre­ten die vier Musiker des Quartetts hin­ge­bungs­voll und tech­ni­sch per­fekt in den Dialog mit Feidmans fas­zi­nie­ren­der Klezmer-Klarinette. Ein ex­klu­si­ves Klangerlebnis auf Weltniveau.

 

Seit Jahren in­spi­rie­ren  Feidmans lei­den­schaft­li­che Musik, sei­ne Professionalität und sei­ne be­ein­dru­cken­de Persönlichkeit.  Doch auch nach 80 Lebensjahren und 60 Jahren auf der Bühne kann von Ruhestand kei­ne Rede sein. Nach wie vor ist sein Tatendrang eben­so we­nig zu brem­sen wie sei­ne Spielfreude. Mit ei­nem Repertoire von Mozart bis Gershwin, vom Nahen Osten bis Lateinamerika, von bi­bli­schen Gesängen bis zum mo­der­nen jü­di­schen Lied, vom Solo-Auftritt bis zum gro­ßen Orchesterkonzert be­geis­tert der Weltklasse-Klarinettist seit Jahrzehnten ein Publikum von jung bis alt. Und im­mer wie­der sucht er mit in­no­va­ti­ven Projekten neue mu­si­ka­li­sche Herausforderungen.

So auch mit dem rus­si­schen Rastrelli Cello Quartett. Es be­steht zwar aus vier Violoncelli, doch meint man, den be­son­de­ren Klang ei­nes klas­si­schen Streichquartetts zu hö­ren. Ihr Spiel ver­wan­delt das Cello in ein Streichinstrument, das kei­ne mu­si­ka­li­schen Grenzen zu ken­nen scheint. Geleitet von Kira Kratzoff und die Werke ar­ran­giert von Sergio Drabkine, ver­blüf­fen die Musiker durch ge­nia­le Bearbeitungen und ein um­fas­sen­des Repertoire. Spielfreude, Perfektion und Innovation der Vier be­geis­tern bei je­dem Konzert aufs Neue.

In dem Programm „Klezmer Bridges“ wer­den Werke von Sam Liberman, Carl Orff, Manuel de Falla, Paul Desmond und den Beatles zu hö­ren sein. Dabei kön­nen Kira Kratzoff, der mu­si­ka­li­sche Leiter der Rastrellis und Giora Feidman be­reits auf mehr als 200 ge­mein­sa­me Konzerte zu­rück­bli­cken. Man kennt si­ch und schätzt si­ch und doch be­hält je­des Konzert den Zauber des Neuen.   

1936 als Sohn jü­di­scher Einwanderer in Argentinien ge­bo­ren, wird Feidmans Jugend durch die spe­zi­fi­sch jü­di­sche Musiktradition des Klezmer ge­prägt. Nach ei­ner klas­si­schen Musikausbildung wird er mit 18 Jahren in das Symphonie- und Opernorchester des Teatro Colon in Buenos Aires auf­ge­nom­men. Zwei Jahre spä­ter folgt die Berufung als jüngs­ter Klarinettist in das Israel Philharmonic Orchestra. In den fast zwei Jahrzehnten sei­ner Orchesterzugehörigkeit ar­bei­tet er mit al­len be­deu­ten­den Dirigenten sei­ner Zeit. Giora Feidman ent­wi­ckelt in die­ser Zeit sein Verständnis von Musik als der „Sprache der in­ners­ten Seele“, als ein Mittel der Verständigung, das al­le Grenzen über­win­det.